Besuch von Yvonne Fiedler und Yvette Höner im Menhely Ungarn vom 27.-28. Juni 2016

Zurück von unserer Reise nach Ungarn haben wir wieder viel Neues zu berichten. Und immer wieder das gleiche, elendige Thema und never ending story…….. Zu viele Hunde landen im Tierheim und Menhely hat gerade die letzten Wochen und Monate zu kämpfen mit den beschlagnahmten 65 Hunden. Die Hunde nehmen einen grossen Teil des Tierheimes in Anspruch und animal-happyend bietet alle Hilfe, um diese Situation zu verbessern und diesem Mann endlich das Handwerk zu legen und für die Hunde Entscheidungen treffen zu können. Diese beiden Tage gingen einmal mehr unter die Haut und haben uns emotional wieder sehr berührt und aufgewühlt. Eine Achterbahn der Gefühle, welche nicht immer unter Kontrolle zu halten ist. Viel wurde geweint und nichts desto Trotz kämpfen wir weiter für diese geschundenen Hundeseelen, welche sich nicht selber helfen können.

Das Menhely verzeichnet seit Beginn unserer Zusammenarbeit im 2012 enorme Fortschritte. All unsere Projekte vom Aufbau der Quarantäne, Krankenstation, grössere Ausläufe, überdachte Zwinger und vieles mehr haben Früchte getragen. Wir waren begeistert von der Umsetzung der von animal-happyend finanzierten Projekte seit Oktober 2015.  Dies ist wiederum nur unseren treuen Spendern zu verdanken, ohne die ein derartiger Fortschritt nicht möglich gewesen wäre. Viel wurde geleistet noch viel mehr ist zu tun und wir werden es anpacken. Gemeinsam mit Andi und Norbi (Tierheimleitung) wurden viele weitere Projekte diskutiert und auf unserer Homepage werden in Kürze alle Projekte vorgestellt.

Seit unserm letzten Besuch konnten wir viele „Langzeitinsassen“ von ehemals Mentsvar und einer deutschen Organisation platzieren. Noch sind viele Hunde im Heim, welche auf diese Chance und ein Zuhause warten.

Tagtäglich kommen Hunde und Katzen im Heim an!!!!! Arme Tiere, welche so ihr Schicksal nicht selber in die Pfoten nehmen können. Sie brauchen unsere Hilfe. Wir brauchen Sie. Helfen Sie mit, dass wir noch viel, viel, viel bewegen können und das Tierelend am Schopf packen können.

Vor Ort konnten wir Dr. Gyula, den neuen Tierheim-Tierarzt, persönlich kennen lernen. Viel wurde besprochen und auf einen Nenner gebracht. Wir sind glücklich, dass Dr. Gyula einen tollen Job vor Ort macht und zusammen mit Dr. Bende die Hunde medizinisch gut versorgt und vorbereitet!

Als wir uns gerade von allen Tierheim-Mitarbeiter verabschiedet hatten und uns auf den Weg zum Flughafen machen wollten, kam Sandor gerade von einem Einsatz zurück. Er hatte einen Hund beim Markt in Kesckémet, herrenlos herumirrend aufgelesen. Kein Chip vorhanden. Hund kommt in Quarantäne und wer weiss, vielleicht wird er vom Besitzer vemisst und abgeholt. Illusion………????Tierheimalltag…………………….!!!!!!

Wir würden uns freuen, wenn die Hunde auf Ihre Hilfe rechnen dürfen!

Wir danken an dieser Stelle Andi und Norbi (Tierheimleitung) Ornella (Vermittlung Ungarn-Schweiz) für ihre Zeit, Engagement, Mut, Energie und für die Taschentücher, welche unsere Tränen getrocknet haben.

Jeder einzelne Hund erzählt seine Geschichte, wenn man ihm tief in die Augen schaut. Wir schauen den Hunden in die Augen und helfen, wo Hilfe gebraucht wird.

Yvonne Fiedler    Yvette Höner