Fütterungstipps

Ines Hohenbrink hat einen Flyer rund um das Thema Futter zusammengestellt.
Themen: Was darf gefüttert werden? Was ist giftig? Was ist ungesund? Viele nützliche Tipps.

Was der Hund is(s)t

Der Hund - und sei es noch so ein kleiner Chihuahua - ist pysiologisch zu 98% ein Wolf. Vergleichen wir das Gebiss mit einer Kuh, fällt auf, dass es sich um einen Fleischfresser handelt. Schauen wir uns den Verdauungsapperat an, merken wir, dass das gesamte System dazu gemacht ist vor allem Fleisch zu verdauen.

Der Wolf z.B. reisst ein geanzes Beutetier und isst davon alles. Auch den Magen inkl vorwerdautem Gemüse, Obst oder Getreide. Dieser Anteil ist aber nicht sehr gross. Auch wenn in vielen Quellen behauptet wird, dass der Wolf den Magen zu erst frisst, ändert dies nichts an der Portion Fleisch zu Getreide.

Fakt: Der Hund braucht Fleisch

Vor 60 Jahren...

...fingen die ersten Amerikaner an den Hundekuchen zu erfinden. Bis dahin war es normal den Hund von Essensresten die VOR und NACH dem Kochen anfiehlen zu ernähren. Man musste nur wissen, was der Hund verträgt!

Heute ist es Mode von Convenience Food zu Leben und keine Zeit fürs Zubereiten vom Essen zu verschwenden. Also ist es klar, dass bei Millionen von Tieren allein in der Schweiz und in Deutschland der Markt für ein Hunde-Fast-Food boomt.

Fehler einer Hundeernährung

Ein viel zu hoher Getreideanteil im Futter
Sie erkennen dass eindeutig, wenn bei der Inhaltsliste Getreide, Reis, Mais, etc weit vorne steht. Und wenn Fleisch oder Fleischmehl mittig oder hinten steht.

Übervitaminisierung
Zu hohe Gabe von fettlöslichen Vitaminen weisen auf eine schlechte Grundqualität hin oder dass alle Vitamine bei der Verarbeitung zerstört wurden. Das Futter wird dadurch halbbarer gemacht, schadet aber sogar ihrem Hund.

Denaturierung
Die mechanische Verarbeitung mit grosser Hitze zerstört alles was an Geschmack und Nährstoffen vorhanden war. Damit der Hund das Futter noch isst, werden vielfalls Gemack und Lockstoffe verwendet. Diese MÜSSEN auch NICHT immer auf der Verpackung stehen!

Tierversuche
Genau für unser Hundefutter werden zahlreiche Hunde in Versuchslaboren dick und krank gemacht, um zu testen was genau man ins Futter geben muss um die Probleme zu lösen. Wenn Sie bei Google suchen, finden Sie schnell einige erschreckende Videos zu dem Thema, die wir hier absichtlich nicht veröffentlichen. Wenn Sie Ihren Hund lieben, sollten Sie nur garantiert tierversuchsfreies Hundefutter füttern.

Das Beste für Ihren Hund

In rohem Fleisch sind die wichtigen Enzyme und Mineralstoffe in ihrer Ursprungsform, die der Hund für den Aufbau und Erhalt eines gesunden Immunsystem braucht.

BARF ist eine Ernährung, die auch mit einigen Vorurteilen zu kämpfen hat. Diese kann man aber mit nur einer kleinen Leckture (und vielen weiteren) entkräften.

Falsche Vorurteile gegenüber Barf:

Sarmonellen oder Würmer bekommt der Hund nicht vom rohen Fleisch. Durch die artgerechte Ernährung ist sein Speichel ganz anders zusammengesetzt und durch sein Schlingfressen, was arttypisch ist, wird viel mehr Speichel produziert. In einem gesunden MagenDarm haben die Würmer keine Chance.

Mangelernährung können Sie bekommen, wenn Sie nur Muskelfleisch füttern. Wer sich aber informiert, hat schnell raus, was man füttern sollte damit es nicht zu Mängeln kommt. Einem Kind dem Sie jeden Tag Gemüseeintopf geben würde es sonst auch ähnlich gehen. Abwechslung ist hier das Zauberwort.

Hunde stinken wenn Sie Frischfleisch kriegen. Im Gegenteil. Die Hunde riechen nach der Umgewöhnungszeit besser. Durch die Gabe von rohen Knochen reduziert sich Zahnstein und der Mundgerucht schwindet.

Hunde werden aggressiv oder fangen an zu jagen. Es gibt Forschungen, dass sich das Verhalten von aggressiven Hunden oder hyperaktiven Hunden sogar bessert, da sie artgerecht ernährt werden. Viele zu getreidelastig gefütterte Hunde haben ähnlich wie bei Kindern Konzentrationsschwierigkeiten.

Alternative Futtersorten

Nicht jeder kann barfen und Barfer brauchen auch mal ein Ferienfutter. Dazu haben wir einige sehr gute Firmen herausgesucht, von denen wir überzeugt sind, dass sie ein gutes Futter herstellen.

Sie sollten aber trotzdem Ihrem Hund so oft es geht rohes, fleischiges, knochiges zur Verfügung stellen. Sehr gut dazu sind Poulethälse geeignet. Diese bekommen Sie sogar im Migros in der TK.

Buchempfehlung: Futterprobleme bei Hunden

Mit ihrem neuen Buch lässt sie den Leser an ihrem reichen Erfahrungsschatz rund um die Ernährung des Hundes teilhaben. Ungeschminkt beschreibt sie die Nachteile von Fertigfuttermitteln und plädiert für eine naturgemäße Ernährung, deren Basis Frischfleisch und andere, veränderliche Komponenten ist.

Da Magen-Darm-Probleme heutzutage zu den häufigsten Erkrankungen in der Kleintierpraxis gehören, widmet sie sich diesem Themenkomplex im besonderen und erklärt auch für den Laien leicht verständlich, welch wichtige Aufgaben der Magen-Darm-Trakt im Organismus hat und wie Probleme in diesem Bereich behoben werden können. Ein weiterer Themenschwerpunkt dieses Buches ist die heftig umstrittene vegetarische Ernährung des Hundes.

"Futterprobleme beim Hund" wird so zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für alle Hundehalter, Tierpfleger, Züchter, Ausbilder, Tierheilpraktiker und naturheilkundlich interessierte Tierärzte.

  • Gebunde Ausgabe: 159 Seiten
  • Verlag: Animal Learn Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936188416
  • ISBN-13: 978-3936188417

Dieses Buch ist nicht nur bei Hundenproblemen zu empfehlen.

Buchempfehlung: B.A.R.F biologisch artgerechtes rohes Futter

Kleiner Ratgeber zur artgerechten Ernährung des Hundes mit B.A.R.F. Mit Tabellen, Ernährungspläne, Literatur- und Linktipps.

Inhalt:

  • Vorwort
  • Zur Ernährung des Hundes
  • Praktische Fütterung mit BARF
  • Fasten
  • Ernährungspläne
  • Futtermittelliste
  • Fleisch und Knochen
  • Gemüse und Obst
  • Getreide
  • Milchprodukte
  • Öle und Fette
  • Kräuter
  • Sonstige Futtermittel
  • Wasser
  • Nahrungsergänzung - muss das sein?
  • Vitamine
  • Mineralien
  • Umstellen auf BARF
  • Entgiftung?
  • Parasiten
  • Noch offene Fragen
  • Für die Taschenrechner-Fütterer
  • Bezugsquellen
  • Weitere Infos zu B.A.R.F.
  • Literaturempfehlungen
  • Broschiert: 80 Seiten 
  • Verlag: Drei Hunde Nacht; Auflage: 2. (16. April 2008)
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 3939522007 
  • ISBN-13: 978-3939522003

Sehr übersichtlich, kurz gefasster kleiner Ratgeber!

Buchempfehlung: Hunde würden länger leben, wenn...

Ca. 8,2 Millionen Katzen und 5,4 Millionen Hunde leben derzeit in deutschen Haushalten. Nahezu all diese Vierbeiner werden regelmäßig mit sinnlosen Impfungen, chemischen Medikamentenkeulen und abstrusen Diätfuttermitteln traktiert und so regelrecht krank therapiert.

Dieses Enthüllungsbuch zeigt die Missstände in unseren Tierarztpraxen und deckt die Verflechtungen zwischen Tierarzt- Geschäft und der Futtermittelindustrie auf. Die Tierärztin Jutta Ziegler informiert anhand von praktischen Fallbeispielen, wie unsere Hunde und Katzen eben nicht behandelt und ernährt werden sollten.

Der verantwortungsbewusste Tierbesitzer erhält in diesem Buch Tipps und Ratschläge, wie er sein Tier und sich selbst vor korrupten und gewissenlosen Tierärzten schützen kann, die die Gesundheit der ihnen anvertrauten Tiere zugunsten ihrer eigenen Brieftasche in verantwortungsloser Weise aufs Spiel setzen. Dieses Buch sollte für jeden Tierhalter, dem das Wohl seines Tieres am Herzen liegt, Pflichtlektüre sein!

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: mvg Verlag (24. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868822348
  • ISBN-13: 978-3868822342
Buchempfehlung: Katzen würden Mäuse kaufen

Glaubt man der Werbung, ist für unsere Tiere das Beste gerade gut genug. Doch die Realität sieht anders aus: Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein "leckeres" Menü für Waldi, Minka und Co. zubereitet.

Neben Abfällen, Krallen und Klauen landen auch Klärschlamm, Bakterien und Pilze im Fressnapf unserer Lieblinge. Die Tiere leiden und werden krank. Und nicht nur sie, sondern durch den Verzehr von Nutztieren auch der Mensch. Schockierende Fakten, brillant recherchiert - Werbung und Wahrheit bei der Tierfutterproduktion.

  • Einband kartoniert: 256 Seiten
  • Verlag: Heyne (2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3435360097-3