Station Melampo, el perro de San Roque

Wer sind wir

Melampo besteht aus Menschen wie Du und ich, aus Berufstätigen, Arbeitslosen, Jugendlichen und Älteren, Frauen und Männern, Studenten, Akademikern, Hausfrauen, Pensionierten, Spaniern und anderen Nationalitäten. Wir alle haben etwas gemein: die Liebe zu den Tieren und das nicht Wegsehen wollen vom Leid der vielen armen Geschöpfe.

So haben sich 2002 einige Leute zusammen getan und gehandelt. Dank eines Unternehmens kamen wir kostenlos zu einem Grundstück von ca. 10‘000 m2, die Gemeinde subventionierte uns, im Rahmen des Möglichen und wir begannen, die ersten Behausungen und Ausläufe selber zu bauen.

Am 13. Juni 2003 zogen die ersten 7 Hunde ein. Es wurden jedoch sehr schnell mehr. Schritt für Schritt mussten die Bauten und Installationen erweitert werden. Das Wasser mussten wir anfänglich in Kanistern buckeln, später per Camion liefern lassen und in 500 l -Tanks lagern. Eine grosszügige Spende aus der Schweiz ermöglichte uns den Kauf eines 7000 l - Tanks, in welchem das Wasser sauber und kühl blieb. Seit 2 Jahren sind wir nun ans Trinkwassernetz angeschlossen. Strom bekamen wir auch.

2004 entstand Melampo Schweiz. In kurzer Zeit hatte dieser Verein sehr viel mehr Mitglieder und Gönner, als wir hier in Spanien und das bedeutete für uns die Chance zum Überleben, denn von der Gemeinde wurden wir praktisch nicht mehr unterstützt. Im Oktober 2004 durften die beiden ersten Hunde in die Schweiz reisen. Mittlerweile sind bereits gegen 120 unserer Schützlinge zu Schweizern geworden.

Aktueller Stand (2012)

Die Adoptionen stehen leider in keinem Verhältnis zu den ständigen Neuankömmlingen. In den 10 Jahren unseres Bestehens, sind 550 Hunde über kurz oder lang in unserer Station gewesen, jeder von ihnen mit seinem Namen und seiner eigenen Geschichte. Momentan leben 120 Hunde bei uns. Das Camp platzt aus allen Nähten und helfende Hände sind knapp. Tierarzt, Medikamente, Futter, Antifloh/-zeckenpipetten, Löhne, Putz- und Desinfektionsmittel, Renovierungsarbeiten.....all das verursacht enorme Kosten und lässt unsere Geldvorräte schmelzen.

Erste Priorität ist, die Anzahl an „Pensionären“ drastisch zu reduzieren. Nur so können wir unsern Vierbeinern weiterhin die individuelle Betreuung und persönliche Zuwendung gewähren, so wie die beiden täglichen Ausläufe in grossen Gruppen organisatorisch meistern.

www.melampo.org